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Oft sieht man an den Fauchschaben ganz kleine helle Milben, was natürlich beim besorgten Kaki-Besitzer ein unangenehmes Gefühl hervorrufen kann, wenn er es entdeckt.
Auch meine haben diese kleinen Milben. Diese schaden meinen Fauchschaben aber nicht, bisher konnte ich nichts dergleichen entdecken. Wenn man das Terrarium relativ trocken hält, nehmen sie auch nicht überhand.
Hier fand ich einen Artikel zur Milbenproblematik bei Bienen. Möglicherweise sind diese Milben ganz ähnlich tätig bei meinen Fauchis. Und sind als eine Art „Putzerfisch“, oder sagen wir „Putzmilbe“ sogar hilfreich für die Fauchschaben. Dann kann man sie auch in Ruhe lassen, so lange sie nicht zu zahlreich werden.
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Totenkopfschaben - kaum zu sehen
Die beiden Totenkopfdamen sind kaum zu sehen. Aber das klappt schon noch mal mit einem bessren Foto. Hier kann man nur schön erkennen, wie sie die zerknickte Papprolle bevorzugen, um auch wirklich richtig tief abzutauchen in eine unwegsame Umgebung, möglichst ungestört. Daher störe ich sie jetzt auch nicht weiter….
Für die Fauchschabenfamilie gibts auf der anderen Seite eine mehrgeschossige Anlage.
Big Al hat ein Zimmerchen für sich, und der Rest der Bundy-Sippe verteilt sich halt einfach auf den Rest. Die Glasschalre rechts ist für feuchtes Futter, das vor dem Vergammeln so entfernt werden kann.

Dumpfbacke hat ihr eigenes Zimmer ergattert...
Hier kann man die wunderschöne Färbung gut sehen.

Der Kopf ist unter dem Nackenschild gut erkennbar
Dies hier dürfte Bud Bundy sein, erkennbar an den kleineren, aber deutlich sichtbaren Höckern auf dem Nackenschild.
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paßt perfekt ins Bücherregal
Damit man mal eine Vorstellung hat, wie unaufdringlich die Kleinen bei der richtigen Unterbringung sind. Dies hier ist noch mal ein Foto von meinem Terrarium. Am Stapel der CD-Hüllen direkt neben meinem Terrarium kann man erkennen, daß kein riesiges Gehäuse für die Schaben nötig ist. Für alle Bibliophilen sei ebenso Entwarnung gegeben – meinen Büchern tut die Unterbringung der lieben Kleinen direkt in meinem Bücherregal gar keinen Abbruch.
Und wie man hier auch genauer sehen kann, ausbruchssicher. Zumindest so lange, wie die Strumpfhose keine Laufmaschen hat…
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Hier ist ein sehr interessanter Artikel, der nichts anderes besagt, daß es zum Lernen von Neuem „die richtige Zeit“ gibt, zumindest bei Schaben.
Wenn man entsprechende Untersuchungen auch auf die menschliche Spezies ausdehnen könnte…? Auch Menschen unterliegen einem cirkadianen Rhythmus, etwas ungenau unter der Bezeichnung „Biorhythmus“ und mit esoterischen Einschlüssen vermarktet…
Möglicherweise würde man herausfinden, daß auch Menschen eine geeignete Zeit für Lernvorgänge haben.
Vermutlich aber wohl eher nicht am späten Abend, zumal dann schon mal das eine oder andere Bierchen seinen Weg gefunden hat und die Glotze den Ablauf bestimmt…
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Der bekannte Kriminalbiologe Mark Benecke in der Berliner Zeitung zum Thema Kunst, Insekten und Überleben.
Mark Benecke geht auch kurz auf die Wahrnehmungsdiskrepanz zwischen Bienen und Schaben und anderen „Schadinsekten“ ein.
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Eben fand ich einen interessanten Artikel. Geschrieben wurde er von einem Wissenschaftsjournalisten, was in diesem Falle heißt: ein journalistisch tätiger Wissenschaftler, nämlich Zoologe, Ethologe und Psychologe.
Die Sache mit den Bienen hab ich schon gelesen. „Bewußtsein bei Tieren“ vom SpektrumVerlag wars. Hübsches kleines Büchlein – ok, klein nun nicht gerade. Aber kein dicker Schinken, falls jemand mit dem Gedanken spielt. Es lohnt sich.
Die Bienen sind uns auch viel sympathischer, nicht nur wegen des Honigs und der Obstbaum-Bestäubung. Sondern sie scheinen uns auch noch viel „niedlicher“ als, nun ja, Kakerlaken.
Das aber ist eine Zuschreibung durch den Menschen.
Auf jeden Fall bleibt die Frage nach wie vor interessant.


Sie fassen sich sehr angenehm an, wenn man mit den vielen Beinen kein Problem hat. Der Chitinpanzer ist angenehm glatt, warm und fest. Und die Beinchen sind erstaunlich kräftig.
Sie beißen nicht, sind relativ langsam und keinesfalls irgendwie eklig.
Sondern wirklich süß. Wenn man sich erst mal überwunden hat.
und hat doch jeder schon mal nen Marienkäfer auf der Hand gehabt. Die können beißen! Und im Schreck würgen die eine komische Flüssigkeit aus, zudem lassen Marienkäfer ihre Gelenke „bluten“, um Freßfeinde abzuschrecken.
Die Fauchschaben tun nix von diesen abschreckenden Dingen. Ich könnts beschwören!
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Sie sind angekommen! Die Post hat sie sicherlich ganz schön durch die Gegend geschubst, sie waren erst mal ganz schön durcheinander. Aber als sie in ihr Terrarium einziehen durften, in das ich ein paar Bröckchen Trockenfutter (Hund), leicht angefeuchtet, gelegt hab, fühlten sie sich sicherlich gleich heimisch.
Hier sind meine neuen Lieblinge. Namen haben sie bisher noch keine bekommen.

enriched environment..

Ein Problem haben wir sofort gelöst. Die lieben Tierchen klettern ja senkrechte Glaswände hoch, ganz einfach so.
Um das Terrarium wirklich dicht zu kriegen, habe ich eine alte Damenstrumpfhose (ohne Löcher!!!) als Deckel über das Glasgehäuse gezogen. Natürlich habe ich vorher die Strumpfbeine verknotet, damit sie sich nicht dorthinein verlaufen….
Also, dicht ist die Chose erst mal. Es sollte mir also nicht passieren, daß es knirscht, wenn ich früh im Dunkeln in die Küche tappe…
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Ihr kennt das doch. ehe man starten kann, sind noch so kleine Vorarbeiten zu leisten.
Nur die Ruhe!
Immer schön langsam (und dann mit m Ruck).
Also, gleich gehts los…